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Richtig waschen

Textilpflege und Umweltschutz gehen Hand in Hand - aber wie kann man beides miteinander vereinen? Indem man sich bewusst macht, wie man seine Textilien optimal pflegen kann, seine Waschmaschine schützt und gleichzeitig die Umwelt schont. In diesem Blogbeitrag finden Sie nützliche Tipps und Tricks, wie Sie Ihre Kleidungsstücke und Textilien länger haltbar machen, Energie und Wasser beim Waschen sparen und was Sie beim Waschmittel beachten können. Lesen Sie weiter, um herauszufinden, wie Sie einen nachhaltigen Beitrag leisten können, ohne dabei auf die perfekte Pflege Ihrer Textilien verzichten zu müssen.


Wäsche vorbereiten und Trommel beladen

  • Textilien sortieren: Auf dem Pflegeetikett finden Sie Hinweise zur Waschtemperatur und zum Schleudern. Trennen Sie Buntwäsche, Feinwäsche, Kochwäsche und Putzlappen. Nötigenfalls auch helle und dunkle Wäsche.

  • Taschen leeren: Sind noch Münzen in der Hosentasche? Papiertaschentücher? l Vorbehandeln: Stark verschmutzte Stellen können Sie vor dem Waschgang kurz mit Seife oder Fleckenmittel bearbeiten oder einweichen (nicht scheuern!).

  • Abrieb minimieren: Die Innenseite von Textilien nach aussen kehren. Knöpfe, Reiss- und Klettverschlüsse zumachen. Zum Schutz können Sie Textilien auch in einen Wäschesack legen, zum Beispiel Strumpfhosen, Mikrofasertücher oder BHs mit Metallteilen.

  • Maschine ausreichend füllen: Eine volle Ladung spart Strom und Waschmittel. Die maximale Füllmenge hängt vom Waschprogramm ab. Infos finden Sie in der Bedienungsanleitung der Maschine.

  • Trommel nicht überladen: Eine zu grosse Beladung kann Schmutz und Waschmittelreste auf den Textilien hinterlassen oder Maschine und Kleidung schädigen.


Waschmittel wählen und Menge abmessen

  • Geeignetes Waschmittel nehmen: Unpassende Produkte verfärben womöglich den Stoff oder führen zu anderen ungewollten Ergebnissen.

  • Waschmittel richtig dosieren: Die vom Hersteller empfohlene Menge ist auf der Packung ersichtlich. Eine zu grosse Waschmittelmenge belastet unnötig das Abwasser, erzeugt (teils unsichtbare) Waschmittelrückstände und beschädigt im schlimmsten Fall den Waschautomaten. Eine zu geringe Menge an Waschmittel beeinträchtigt das Waschresultat. Zudem riecht die Wäsche muffig, und bei hartem Wasser verkalkt die Maschine. Wenn das Waschmittel richtig dosiert ist, bildet sich im Wasser leichter Schaum.

  • Sehr hartes Wasser enthärten: Den meisten Waschmitteln ist heute Enthärter beigemischt. Sie können zusätzlich Enthärter hinzufügen, wenn das Wasser sehr hart ist, also härter als 32 französische Härtegrade (°fH).

  • Direkt in die Trommel: Wollen Sie nicht vorwaschen, können Sie das Waschmittel in einer Kunststoffkugel direkt in die Trommel legen. Das verhindert Waschmittelverschleppungen im Gerät.


Textilien waschen und entnehmen

  • Programm auf die Wäsche abstimmen: Wählen Sie das passende Programm – gemäss Pflegeetikett und Gebrauchsanleitung. Ein falsches Programm kann Ihre Wäsche beschädigen.

  • Stopp dem Schlick: Falls Sie meist mit niedrigen Temperaturen waschen, bildet sich mit der Zeit ausserhalb der Trommel am Bottich ein bakterieller Schlamm. Das ist unhygienisch, zudem riecht die Wäsche nicht mehr frisch. Mögliche Abhilfen: Ab und zu eine Kochwäsche laufen lassen oder das Maschinenreinigungsprogramm mit wenig Vollwaschmittel und leerer Trommel starten. Sie können auch – ohne Wäsche – das 60-Grad-Programm wählen und Maschinenreiniger hinzufügen.

  • Wäsche sofort entnehmen: Bleibt die Wäsche nach dem Waschgang zu lange in der Trommel, bilden sich schlechte Gerüche oder sogar Schimmelherde. Und es können nicht mehr entfernbare Flecken entstehen.

  • Trockenreiben: Nach dem Waschgang trocknen Sie die Türdichtung und die Waschmittelschublade mit einem weichen Tuch. Damit vermeiden Sie Kalkrückstände, die den Kunststoff rau und spröde machen.

  • Luft zirkulieren lassen: Die Maschinentüre und die Waschmittelschublade sollten immer einen Spaltbreit offen bleiben.


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